„Mir ist wichtig, dass ich für mich gut spiele“

Interview mit dem diesjährigen Ostpark-Open-Sieger Kevin Konsorr

Hallo Kevin. Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg bei den Ostpark Open
Danke!

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Halbfinale der Ostpark Open – Foto: Scheibensucher

Die Ostpark Open scheinen sich zu einem guten Pflaster für die Lünener Golfer zu entwickeln. Als Turniersieger trittst du die Nachfolge von Sven Rippel an. Habt ihr in Lünen den Kurs zu Trainingszwecken nachgebaut?
(Lacht) Nein, so weit sind wir noch nicht gegangen. Wenn wir trainieren, wissen wir ja meistens, wo derzeit unsere Schwächen liegen und vielleicht auch, was auf einem bestimmten Kurs gefordert wird und trainieren dann dementsprechend.

War ja recht dramatisch: Am Ende lief es auf ein Stechen zwischen dir und Dominik hinaus…
Meine erste Runde war ja recht gut und ich war auch zufrieden mit meiner Leistung. Gleiches kann ich wohl auch über die zweite Runde sagen. Die dritte Runde und das Halbfinale waren ziemlich schlecht, irgendwie wollten die Putts nicht mehr so ganz. Da Niko und Christian zudem sehr konstant gespielt haben, hatte ich eigentlich nicht damit gerechnet, noch mal nach ganz vorne zu kommen. Umso schöner war es, dass ich dann im Finale nochmal alles für mich habe rausholen können – Damit auch ein Dankeschön an meinen Caddy Sven!

Warst du sehr nervös? Wie ist es, wenn man so unter Druck steht?
Da ich nach den schlechten Runden nicht mehr damit gerechnet hatte zu gewinnen, hielt sich die Nervosität in Grenzen. Im Finale selbst war ich aber schon etwas angespannt. Ich glaube aber, dass es mir sogar geholfen hat.

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Finale der Ostpark Open – Foto: Scheibensucher

Was lief bei dem Turnier besonders gut?
Ich habe recht konstant gespielt. Das Putten hingegen war ziemlich schlecht.

Welchen Stellenwert hat der Turniersieg für dich, immerhin dein erster bei einem renommierten Turnier in der Open-Division?
Ich habe mich riesig gefreut! Vor allem, weil den Ostpark einer meiner Lieblingskurse ist.

Wie sieht die Saisonplanung aus?
Darüber habe ich mir bisher nur ein paar Gedanken gemacht. Zurzeit (und auch die nächsten zwei Jahre) gehe ich ja noch zur Schule. Ich muss schauen, wie viel ich dieses Jahr spielen kann. Als nächstes ist ein Start bei den Berlin Open und dann in Kellenhusen geplant.

Was sind deine Ziele für diese Saison?
Auf jeden Fall einen „guten“ Platz in der GermanTour. Wo genau ich liegen möchte, weiß ich nicht und das ist mir auch vorerst egal. Mir ist wichtig, dass ich für mich gut spiele und mich auch verbessere.

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Finale der Ostpark Open – Foto: Scheibensucher

Der Sieg bei den diesjährigen Ostpark Open könnte ja ein gutes Omen für die DM im nächsten Jahr sein. Immerhin liegt die auf dem Termin der USDGC und es bestehen Chancen, dass Simon deswegen nicht am Start ist..
Das schauen wir dann..😉

Wie trainierst du? Was ist deiner Meinung nach besonders wichtig?
Ich versuche nicht zu stur zu sein. Ich kann mich nicht eine Stunde am Stück an den Korb stellen und das Putten trainieren. 20 Minuten hiervon, 20 Minuten davon. Ich glaube, eine gute Mischung von allem ist wichtig. Wenn ich merke, dass etwas nicht gut funktioniert, trainiere ich das dann etwas mehr.

Wo siehst du deine Stärken und Schwächen?
Meine Schwächen sind ganz klar die Konzentration, daran arbeite ich aber! Zu meinen Stärken gehört das Putten – wenn ich mich konzentrieren kann und mir sicher bin. Das ist seit dem letzten Winter leider noch nicht der Fall.

Was hast du in der DG-Tasche, welche Scheiben sind für dich am wichtigsten?
Zum Putten und für kurze Approaches nutze ich die P2. Sie ist stabil genug um auch leichtem Gegenwind standzuhalten aber auch bei Anhyzern extrem kontrollierbar! Für längere Annäherungen und Würfe von etwa 90 bis 100 Metern werfe ich gerne die Gremlin oder die MD2. Die Gremlin ist im Vergleich zur MD2 noch stabiler und hat etwas weniger Glide. Dadurch werfen sich Hyzer fast von alleine! Mein wichtigster Driver ist ganz klar die DD. Ich habe eine in C-Line und eine im S-Line Plastik. Die DD ist meiner Meinung nach die beste Scheibe um „alles“ über 100 Metern sicher spielen zu können. Hyzer, Anhyzer und gerade Würfe. Eben mein Go-To-Driver!

Wie sieht es in der Schule aus, in welcher Klasse bist du und was sind deine Lieblingsfächer?
Mitte des letzten Jahres habe ich mit dem Abitur angefangen und bin nun in der elften Klasse. Da sieht es bisher ganz gut aus. Meine Lieblingsfächer dürften Englisch und Bio sein. Die beiden habe ich auch als Leistungskurse gewählt. Und wenn ich meine Klausuren weiterhin so schreibe, wie bisher, kann ich mich über ein gutes Abitur freuen!🙂

Na da würden wir uns natürlich mitfreuen!

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